Dein Matching
mit dem Berufsfeld: Marketing
 

Zunächst möchte ich sagen, dass Marketing und alles was mit dem Berufsfeld zu tun hat, gerade voll im Trend ist. Viele denken, man postet den ganzen Tag nur coolen Content und schöne Bilder auf Instagram und Co.

Dein Matching mit dem Berufsfeld: Marketing

12. Dez 2018

Marketing ArbeitsplatzAber dieser Bereich ist, fast wie kein anderer, mit unfassbar vielen Teilbereichen und Aufgaben behaftet. Das Internet, die Tools, die Trends, die Plattformen, die Algorithmen, das Userverhalten, die Technik, die Rechtslagen und Co. ändern sich beinahe stündlich. Als Marketer bist du demnach nie „fertig“, hast nie „Feierabend“ und bist nicht „durch“ mit einem Thema. Es gibt immer Anpassungen, immer Änderungen, immer Neuheiten – während ein Eventmanager z. B. das Event plant, hat er, sobald das Event gelaufen ist, dass Projekt X abgeschlossen und widmet sich einem neuen Event. Als z. B. Content Marketing Manager bist du nie fertig.  Du kannst immer nochmal an deinen Text ran, die Keywords anpassen, die Struktur anpassen, den Content verbessern, Linkbuilding betreiben und und und.

 

Matching: Du & das Berufsbild Marketing

Bevor ich euch verschiedene Jobbezeichnungen, Qualifikationen, Aufgabenfelder, mögliche Arbeitsplätze und Co. vorstelle, möchte ich euch noch erläutern, was für ein Typ Mensch Du für so einen Job sein solltest. Im Grunde ist klar, dass ein kreatives und kommunikatives (Organisations-) Talent gefordert wird. Man muss ein Produkt, eine Marke oder eine Dienstleistung möglichst attraktiv, durch gezielte öffentlichkeitswirksame Maßnahmen, unter die Leute bringen. Hier gilt es, ein Höchstmaß an Motivation mitzubringen, welche Dich antreibt, dass Produkt, die Marke oder Dienstleistung voran zu bringen. Hier unterscheidet man noch zwischen Führungs- und Leistungsmotivation. Das wird wichtig, wenn es z. B. um deine Positionierung in einem Marketing Team geht. Zudem solltest du Kontaktfreudig sein. Im Marketing sind soziale Interaktionen an der Tagesordnung. Ob mit einem anderen Teammitglied, einer anderen Abteilung oder einen Kunden/Dienstleister. Aufgeschlossenheit, Teamgeist und der soziale Umgang mit den Mitmenschen ist also sehr wichtig. Zudem sollte es Dir in diesem Berufsfeld nicht an Durchsetzungs- und Konfliktfähigkeit mangeln. Kommt öfter vor, als man so denkt. Wie schon erwähnt ist Kreativität wichtig. Ideenreichtum und Gestaltungsfreude sollte dich tagtäglich begleiten. Klar, mal mehr mal weniger, aber grundsätzlich. Das der Job ebenfalls sehr gewissenhaft und strukturiert erfolgen muss, bei der Fülle an Aufgaben, steht, denke ich, außer Frage. Du solltest Dich gut organisieren können und ein gewissen Maß an Stress vertragen können.

Welches Wissen Du mitbringen solltest

Brainstorming Busniess Skizze

Du kannst ganz klassisch die meisten Themenfelder die den Bereich Marketing betreffen studieren. Heutzutage gibt es immens viele Studiengänge, Zusatzqualifikationen (Zertifikate) und Kurse (Offline und Online). Ob Du mit einem Bachelor, einem passenden Berufsabschluss, einem Diplom, dem MBA oder einem Master an Deinen Traumjob „Marketing Manager“ kommst, hängt vom jeweiligen Arbeitgeber, den Anforderungen und deinen Berufserfahrungen ab. Ich würde mich von Jobbeschreibungen nicht verunsichern lassen. Deine Kenntnisse und Deine Bewerbung können auch ohne MBA überzeugen! Du solltest jedoch einen sicheren Umgang mit dem Internet und allen relevanten Techniken mitbringen und gute Kenntnisse in Deutsch (Wort und Schrift) vorweisen können. Zudem sind oft Vorkenntnisse & Fähigkeiten für verschiedenste Software wie, z. B. MS-Office und Adobe Creative Suite, Voraussetzung für den Job.

Jobtitel

Im Marketing gibt es mittlerweile super viele Unterscheidungen bzw. Job-Bezeichnungen.
Ich werde euch jetzt ein paar dieser Titel auflisten:

  • Marketing Manager
  • Online Marketing Manager
  • Content Marketing Manager
  • Social-Media Manager
  • Affiliate Marketing Manager
  • Produktmanager
  • Mediaplaner
  • Sales Manager (Vertrieb)
  • Marktforscher
  • Projektmanager

Aufgabenfelder

Genau wie die Bezeichnungen können auch die Aufgabenfelder, Verantwortungen und Qualifikationen sein. Das Feld Marketing ist sehr breit und groß aufgestellt und umfasst viele Tätigkeiten:

 

  • Erstellung von Texten, Bilder und Co.
  • Erstellung von Präsentationen & Handouts
  • Konzeption, Planung, Umsetzung & Optimierung von Kampagnen & Projekten
  • Orga & Umsetzung E-Mail- und Newsletter-Kampagnen
  • Suchmaschinenoptimierung (SEO)
  • Suchmaschinenmarketing (SEM)
  • Kundenberatung & -betreuung
  • Reportings/Monitoring/Analyse
    (Durchführung von Datenanalysen und Wirksamkeitsmessungen)
  • Markenkommunikation und -positionierung
  • Social Media Marketing
  • Entwicklung Kommunikationskonzepte
  • Recherche (Themen, Texte, Marketing-Ideen)
  • Gestaltung von Give-Aways
  • Zusammenarbeit mit dem Produktmanagement
  • Erstellung von Verkaufsunterlagen
  • Affiliate Marketing
  • CRM
  • Markt- und Wettbewerbsanalysen
  • Messe- und Eventplanung

Bereiche & Arbeitsplätze

Frau schreibt NotizenDemnach können sich Marketing Manager in den verschiedensten Bereichen positionieren und Ihren beruflichen Weg sehr individuell gehen. Naheliegende Arbeitsplätze und Bereiche sind die Marketingabteilungen von Unternehmen und Organisationen aller Größen & Branchen. Natürlich auch die ganzen Marketing-, Werbe-, PR-, Event-, IT- und Kommunikationsagenturen. Aber auch die Kommunikations-, PR-, und Öffentlichkeitsabteilungen sind oft angesteuerte Bereiche. Zudem beliebt sind Abteilungen wie Vertrieb und Produktmanagement von großen Unternehmen. Marketer findet man natürlich auch in Marktforschungsinstituten & Unternehmensberatungen.

Gehalt eines Marketing Managers

Die spannende Frage nach dem Verdienst. Ich bin ehrlich, es gibt kaum aussagekräftige Gehaltsstudien zu diesem Tätigkeitsfeld, welches zudem noch extrem komplex und umfassend ist. Es gibt mehrere Faktoren, die das Gehalt beeinflussen.

Das heißt, wie viel man im Marketing verdient ist also abhängig von:

  • der Größe & Branche des Unternehmens
  • dem Standort
  • der Berufserfahrung
  • der individuellen Qualifikation
  • der genauen Tätigkeit & Position

Um ein kleinen Rahmen zu geben:
In manchen Bereichen verdienen Berufseinsteiger in etwa 30.0000 € jährlich. Mit mehrjähriger Berufserfahrung erhält man, in etwa, ein jährliches Bruttogehalt von ca. 40.000 €.
Das kann aber in einer anderen Stadt, in einem großen Unternehmen usw. schon wieder ganz anders aussehen.

Generell gilt, je größer das Unternehmen oder die Agentur, desto höher das Einkommen. Diese Angaben sind unverbindlich und nur als „Richtwerte“ gedacht. Auch hier gilt: je mehr man zu bieten hat, desto mehr kann man verlangen. Weiterbildungen, Zusatzzertifikate, individuelle Qualifizierungen und Co. verbessern die Gehaltsaussichten.

Unternehmen vs. Agentur

Grafik Checkliste

Hier ist es natürlich nicht nur Geschmackssache, sondern auch von Rahmenbedingungen wie Gehalt und Arbeitszeit abhängig, für was man sich entscheidet. In einer Agentur wird wahrscheinlich das Thema Gehalt zu kurz kommen und sich die Überstunden dafür häufen. In einer Agentur hat man jedoch schnelle Chancen auf viel Verantwortung und einem schnellen Lernpensum. Aufgrund von verschiedensten Projekten und Kunden lernt man sich fix auf die unterschiedlichsten Fälle einzustellen, querzudenken und hat wenig „Alltag“. Wer Routine liebt, ist da besser in einem Unternehmen aufgehoben. Denn hier ist es oft so, dass es primär um die Ziele des Unternehmens geht und es um genau die Dienstleistung, die Produkte und die Zielgruppe des selbigen geht. Abwechslung ist hier ggf. nicht so stark Thema, dafür ist die Bezahlung meistens besser.

FAZIT

Deine Möglichkeiten sind nicht unbegrenzt, aber extrem hoch und vielseitig. Das Matching ist nicht vorgegeben, da Themenfelder, Bereiche und Qualifikationen so herrlich variabel und unterschiedlich sind. So schön das auch alles ist, so viel einem dadurch ermöglicht wird, genauso blöd ist es auch. Denn man kann sich schwer vergleichen, Gehalt & Co. sind nicht geregelt (Stichpunkt: Tarifgehalt) und man muss oftmals von “vorne” starten, wenn man den Arbeitgeber wechselt. 

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Isabel Kulessa
Ich bin Autor dieses Artikels.
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