Recap | MeetUp

koks.digital

Zu Gast im WorkINN
in Dortmund

Recap – koks.digital MeetUp | WorkINN Dortmund

24. Mrz 2019

Das koks.digital MeetUp am 14.03.2019 war mal wieder eine super Veranstaltung. Eine schöne Location mit interessanten Gästen und Speakern! Wir wurden alle im WorkInn super nett empfangen. Dank der „weine vor freude“ Chips gab es pro Teilnehmer 2 Frei-Getränke. Tolle Idee.

Wichtige Info: Die KOKS.DIGITAL ist auch 2019 wieder am Start! 03.05.2019 | Bochum

koks.meetup - WorkInn Dortmund

WorkINN Maskottchen Dortmund beim koks.digital meetup

 

Mein zweites koks.digital MeetUp

Bewaffnet mit einer Coke suchte ich mir einen Platz und freute mich auf interessante Vorträge. Begonnen haben die „Ruhrpott Roamers“ (@ruhrpottroamers) – in Persona bedeutet das Fabian Tode (@schichtmeister) und Carsten Deckert (@cardephotography). 

Fabian Tode (@schitmeister)-koks.digital-ruhrpottroamers

Fabian Tode (@schitmeister) auf dem koks.digital-meetup

Die beiden Speaker stellten Ihre Arbeit für @ruhrpottroamers auf Instagram vor und beschrieben, warum sie sich für das schöne Ruhrgebiet entschieden haben. Warum? Sie möchten das Klischee des Ruhrgebiets „Kohle, Dreck, Industrie“ mit ihren traumhaft schönen Bildern aus den Köpfen der Menschen kriegen. Denn den Spruch „Das ist ja hier grüner als ich gedacht habe.“ kennen wir Pottler doch wirklich alle, wenn „Externe“ uns besuchen, nicht wahr?

Mit Hilfe von diversen Formaten versuchen die Beiden, ihren Account mit Leben zu füllen & Bekanntheit zu erlangen. Unter anderem nehmen sie an Instawalks teil & organisieren selber Walks und das INSTAMEETUP-RUHR. Empfehlung:  An Vernissagen teilnehmen.

RuhrpottRoamers | koks.digital MeetUp 

Der Account wird eigentlich von drei Männern geführt und mit Leben gefüllt. Der dritte im Bunde, der nicht auf dem MeetUp war, heißt Timo und ist auf Instagram unter dem Namen @footstepsoftimo zu finden. 

 

Empfehlungen aus dem Vortrag:

1. Offline-Netzwerk

Vernetzungen in der Offline-Welt sind super wichtig und sollten nicht vernachlässigt werden.

2. Qualität statt Quantität

Man sollte immer gute Fotos und Texte in Kombination verwenden und nicht zu lange Texte schreiben, die keiner liest.

3. Hashtags sinnvoll nutzen

Sinnvolle Hashtags sind notwendig, aber nur Hashtags ohne weiteren Content reichen nicht aus.

4. Alle Formate nutzen

Wenn man Formate wie Story, Live-Videos, Videos und Fotos hat, sollte man auch die gesamte Bandbreite nutzen.

5. Idee und Konzept

Zu guter Letzt ↬ Beliebigkeit ist nicht der richtige Weg. Überlegt euch eure Idee genau und erarbeitet euch ein Konzept. Wichtig: zieht es dann durch!

Und immer daran denken: Follower kommen und gehen, no stress! Achtet nur darauf, dass ihr keine Mittel nutzt, die nicht „echt“ sind. Fake-Profile, Fake-Follower (gekauft usw.) und Fake-Interviews stinken. Irgendwann fällt es euren echten Follower auf und dann fühlen die sich veräppelt.

Noch einen extra Tipp:
Nervt nicht mit kurzen Kommentaren, die wie Bot-Comments wirken könnten und euch wie einen Spam-Account wirken lassen.

Ich hatte jetzt zwar keine großen AHA-Momente in dieser Präsentation, fand sie aber dennoch echt super. Der Account der Jungs ist wunderbar, ich liebe ihre Bilder und folge ihnen gerne & das sogar schon vor dem Vortrag. Ich sage Danke & weiter so. Ich freue mich auf weiteren Content von euch!

Nur weil ihr es seid, noch zwei Learnings:

1. INSTAWALK
→ kannte ich bisher nicht, ihr? Hier mal ein Link zu einem Instawalk.

2. FARBEN in deiner Story
→ Man kann bei den Farben in der Insta-Story einen noch größeren Farbwähler aktivieren, indem man lange auf eine der Farben hält.

 WHAT – that‘s cool! Finde ich ?

→  hier im Screen zu sehen. Text-Werkzeug angeklickt und unten lange auf eine der Farben halten und zack, da kommt die Farbauswahl. 

“weine vor freude” -Chips

Have a break – have a …. second Coke! Danke nochmal hier für die coole Idee, zwei Gratis-Getränke zur Verfügung zu stellen. 2 Chips = 2 Getränke. Zack & weiter ging es dann schon mit dem zweiten Vortrag des Abends.

Social Marketing Nerds | koks.digital MeetUp

Im zweiten Vortrag ging es um „Instagram Ads – Stories, Feed, Tipps und Hacks“ von Alexander Boecker (Social Marketing Nerds).
Zu Beginn gab es einige Instagram-Insides. Ich wusste bis dahin nicht, dass am 16.07.2010 das aller erste Insta-Pic hochgeladen wurde und es, man glaubt es kaum, ein Hunde-Foto war. Die Übernahme durch Facebook erfolgte schon 2012, nur 2 Jahre später. Krass. Und wer tummelte sich da so auf Insta rum?
Zuerst haben Fotografen Instagram für sich entdeckt, danach folgte der Mainstream. Von Food-Bloggern, über Marketer bis hin zur Mutti, finden wir dort mittlerweile „Jeden“. Irgendwann wurde dann der Berufsstand „Influencer“ geboren und die heile Welt explodierte. Naja gut, sie explodierte nicht – aber die User-Zahlen stiegen und stiegen – bis heute!

Die Frage „Warum wir bei Instagram sind“ beantwortete Alex ganz einfach:
Wegen der positiven Geschichten natürlich.

Alexander Boecker von online marketing nerds

Alexander Boecker von den @onlinemarketingnerds

Man muss sich immer vor Augen führen, dass niemand auf Instagram ist, um schlechte Bilder zu sehen, schlechte Laune zu bekommen, deine Produkte zu kaufen, deine Botschaften zu lesen und schon gar nicht, weil sie nur auf DICH gewartet haben. Leider wahr! Deshalb muss man sich wirklich gut und gründlich darüber Gedanken machen, was man auf Instagram erreichen möchte und wie bzw. wen man erreichen möchte. Wenn es sich nicht ausschließlich um ein Fun-Account handelt.

Hier kommt das Thema Werbung (Ads) ins Spiel. Viele schwören bei Social-Media-Werbung auf die Plattform Facebook. Jedoch ist Instagram ganz stark darin, deine Marke zu bilden und ein Branding zu schaffen. Der visuelle Fokus schafft schnellen Zugang und Inspiration. Es ist zudem ein „happy place“ und hat dadurch eine durchweg positive Ansprache, wodurch sich andere Zielgruppen erschließen und ansprechen lassen, als bei Facebook. Hier kann man seine Customer Journey komplettieren.

Auf Instagram ist die Zielgruppe im Durchschnitt außerdem sehr jung. Die meisten User sind zwischen 13-19 Jahren – danach folgen die 20-24jährigen User. Hier sprechen wir von 1,9 – 2,0 Mio. User. Auf Facebook sieht die Verteilung etwas anders aus. Hier sind die meisten User zwischen 25-34 Jahren – laut Audience Insights, so Alex. Und die Userzahl wächst bei Instagram signifikant.

Hier mal ein paar Fakten aus Alex Folien:

– 1 Milliarde Insta-Nutzer weltweit
– 500 Mio. Nutzer schauen tägl. Insta-Stories
– 80 % der Insta-Nutzer folgen mindestens einem Unternehmen (Branding)
– 90 Mio. User nutzen Instagram-Shopping
– 25 Mio. Unternehmensprofile weltweit, welche 200 Mio. Aufrufe täglich bekommen.
– Anzahl der Videos auf Insta innerhalb von 12 Monaten vervierfacht
– 60 % der Insta-Stories werden mit Ton abgespielt

Diese ganzen Zahlen kann man für sich und sein Profil nutzen, gerade wenn man ein Firmenprofil und ein Produkt/eine Dienstleistung mit einer jungen Zielgruppe hat. Dafür ist natürlich ein Instagram-Business-Profil notwendig bzw. zu empfehlen. Die Umschaltung ist kostenfrei und geht schnell, ermöglicht einen Zugriff auf Statistiken, die Verknüpfung mit dem Business-Manager und die Einstellung von Werbung in der App (Boost-Button).

Zuvor sollte man sich jedoch gut überlegen, welche Ziele man mit dem Profil und der Werbung erreichen möchte. Ist es z. B. die Markenbekanntheit oder die Reichweite? oder sind es eher die Aufrufs-Zahlen, die Klickzahlen oder die Conversions auf seine Website? Denn die Ziele sind entscheidend dafür, ob man Werbung besser im Feed oder in den Stories einsetzt.

Ein wichtiger Tipp von Alex war, seine Nutzer erstmal kennenzulernen und seine Zielgruppe genauer zu definieren. Wir sollten uns in die Zielgruppe hineinversetzen, wo und wie nimmt sie meinen Content wahr? welche Ansprache sollte ich wählen? Es geht hier immer um die Nutzersprache!

Ist uns eigentlich allen klar, darf man sich aber gerne immer wieder vor Augen führen.

Zudem sagte Alex, dass es besser ist, mit einem geringen Testbudget zu beginnen und anhand deiner Erfahrungen und Ergebnisse hoch zu skalieren. Deine Postings sollten, zumindest zu Beginn, wie Werbung aussehen & wir sollten mobil denken. Denn die User sind meist mit ihrem Smartphone unterwegs & haben somit einen anderen Viewport, als auf dem Desktop. Noch ein Tipp, genau wie von den Jungs zuvor:
Nutze die Funktionen, die dir zur Verfügung stehen wie: Boomerang, Videos, Layouts usw. – dafür sind sie da!

Für mich hilfreiche & neue Learnings:

1. Neues Feature

Es gibt ein neues Feature, womit man nun auch seine Instagram Nachrichten via Facebook beantworten kann. Whoop!

2. Boost-Button

Bei Instagram ist es möglich, ebenfalls den „Bewerben“ Button zu nutzen, genau wie bei Facebook. I know. Nur sagt Alex, dass der Button bei Insta, im Gegensatz zu Facebook, eine gute Alternative darstellt und man diesen mit gutem Gewissen nutzen kann. Es gibt aus der App heraus zwar Einschränkungen für deine Ads, aber die scheinen nicht erheblich zu sein.

3. Follower-Zahlen

Follower sind nicht nur wichtig für deinen Trust, sondern auch für deine Werbung. Ohne eine solide und relevante Zielgruppe (gute Follower-Base), kann man kein gutes Zielgruppen-Targeting machen. Zudem ermöglichen dir mehr Follower auch mehr Funktionen auf Instagram. Ab 10 k (oder nach Verifizierung) gibt es zum Beispiel die Möglichkeit, einen Link in deiner Story zu platzieren. I want it so much ☹

Die neusten Infos auf Instagram

Auf Instagram findet ihr meine neusten Infos. Neue Artikel, Logos & andere meiner Arbeit poste ich dort regelmäßig.

Folgt mir dort gerne auf meinem Business-Account, dann verpasst ihr keinen Content mehr. Würde mich sehr freuen!

Mein Fazit zum MeetUp

Alles in allem wieder eine gelungene Veranstaltung. Danke an das WorkINN in Dortmund für die nette Location und an Stefan Gerth und sein Team für die Organisation des Events. Freue mich jetzt schon, euch am 03. Mai bei der koks.digital wieder zu sehen.

Hier kommt ihr zum ersten RECAP vom koks.digital MeetUp im IMpactHub Ruhr in Essen. 

Weitere Impressionen

Knut von “Geile Schnalle” greift zu meiner Visitenkarte. Das musste ich festhalten. 

Abschlussfoto der Speaker und des Teams von koks.digital.

Office-Rules gefunden auf dem Damen-WC. I like.

Stefan Gerth, Chef der koks.digital wartet erfreut auf den Start des ersten Vortrages.

 

Na Lust auf die koks.digital bekommen?
Dann kaufe Dir doch einfach schnell noch Dein Ticket. Sei dabei und erlebe super Speaker live. Man lernt immer etwas, versprochen. Und lecker Essen gibt es auch noch! Neue Gesichter sind immer gern gesehen ❤ > Bis zum 28.03. noch zum Early Bird-Preis.<

Isabel Kulessa
Ich bin Autor dieses Artikels.
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