Das Café am Rande

der Welt

Zunächst vorab: Dieses Buch hat mich
extrem zum Nachdenken angeregt und
echt einiges in mir bewegt. Lesen auf
eigene Gefahr! Vielleicht wird es auch Dein Leben verändern.

Meine Erkenntnisse aus dem Buch “Das Café am Rande der Welt”

3. Aug 2019

Oft gehört, immer wieder lesen wollen und nie gekauft. Dann hat es mich einfach angesprochen, in der Mayerschen Buchhandlung, als ich ein Geschenk für eine Freundin suchte. Es lag dort und kreuzte einfach meinen Weg, als ich zur Kasse ging. Ein kleines Buch, welches Dein Leben verändern kann, wenn Du Dich darauf einlässt. 

Es ist anders, als gedacht und so viel intensiver als vermutet.

Was genau meine ich damit?
Ich meine die Wirkung dieses wirklich kleinen Buch’s auf mich! Es hat nicht nur meine Denkweise und meine Herangehensweise an gewisse Themen verändert, sondern auch meine Einstellung zum Leben im Allgemeinen. Nicht, weil es so wahnsinnig neu ist, was ich dort gelesen habe, vielmehr, weil es mich daran erinnert hat, was ich als Kind und Teenager immer wollte. Es hat mich an das erinnert, was ich im Trubel des Alltags und im Gedrängel der Arbeitswelt vergessen habe bzw. zwischenzeitlich immer wieder vergesse.

Was ich immer wollte? Das verrate ich euch im Artikel.  


Dieser Artikel ist nicht nur meine Weise, euch den Inhalt des Buches näher zu bringen, sondern vielmehr ein Appell an euch, dieses Buch zu lesen. Eine ganz klare Leseempfehlung von mir für euch ♥

Bewusst sein muss euch nur, BEVOR ihr dieses Buch lesen werdet:
Ihr werdet euch während des Lesens und danach einige Fragen stellen, die ihr euch vielleicht zuvor noch nie gestellt habt oder gestellt hättet. Ihr werdet vielleicht rastloser, weil ihr mehr hinterfragt und ggf. merkt, dass das nicht alles sein kann, was gerade in eurem Leben alles so läuft. Ihr werdet euch Fragen stellen, die euch nicht mehr loslassen, bis ihr Antworten gefunden habt. Ihr werdet vielleicht radikal umdenken und euch und eure Entscheidungen immer mehr hinterfragen. So war und ist es zumindest bei mir. 

Meine erste Erkenntnis

Ich kann euch gar nicht genau sagen, wann der Groschen fiel. Ich habe das Buch an einem Sommertag im Freibad gelesen, um mich herum sehr viele Menschen. Menschen, die sich über die Hitze beschwert haben, Menschen, die ihre Kinder angemeckert haben, Menschen, die unzufrieden zu sein schienen. Natürlich auch Menschen, die das Leben zu genießen wussten und ausgelassen aßen und lachten. Ich mit meinem kleinen neuen Buch in der Hand – lese dort parallel zum Trubel über den Zweck der Existenz (ZDE) und schaue mir die Menschen um mich herum an. Ich habe mich gefragt: “Bin ich eigentlich auch eine dieser meckernden Personen, die mit nichts zufrieden ist?” – und die Antwort war zum Glück: Nein. Manchmal auch, Ja – kann ich mich nicht von frei machen, aber überwiegend: Nein. Dennoch stellte sich in mir ein Gefühl ein, welches ich nicht ganz einordnen konnte.

Zwischen den einzelnen Kapiteln hielt ich inne und schaute mich immer wieder um. Ich sah einen Vater mit seinem kleinen Sohn, maximal 1-1,5 Jahre alt. Gerade gelernt, wie man aufrecht steht und geht. Ein kleiner Junge mit seinem Dad, die im Schatten saßen und schmusten. Sie lachten und machten gemeinsam Späße. Ein Vater, der vor Glück fast übersprudelte, als sein Sohn in seine Arme rannte und dort verharrte. Klar, der Kleine ist zuvor oft auf die Nase gefallen, lachend wieder aufgestanden – hat sich immer wieder aufgerappelt und sich gefreut. Da wurde mir klar: GENAU das ist es. Kinder sind wahnsinnig gute Vorbilder und wir können wirklich VIEL von ihnen lernen. Im Buch war ich an der Stelle angelangt, die sich mit der Gestaltung des eigenen Lebens befasst. Und genau das ist meine erste Erkenntnis: Wir sind alle Autoren unseres eigenen Lebens und können demnach unsere eigene Geschichte schreiben. Wir können entscheiden, wie wir es finden, hinzufallen. Wir können es als Scheitern abhaken oder als Chance sehen, wieder aufzustehen und neu zu starten.

Ist die Erkenntnis neu? Gewiss nicht. Aber wir vergessen sie viel zu häufig! Besonders, wenn uns das Leben auffrisst und uns der Alltag so beschäftigt, dass das Nachdenken über “Was will ich wirklich?” und “Möchte ich das jetzt überhaupt?” im Keim erstickt wird.

Warum ist mir die Stelle so wichtig?

Was ist der Sinn deines Lebens, ist die eine Frage. Klar, müssen wir uns diese Frage stellen und herausfinden, was für uns selbst der Sinn ist, der unser eigenes Leben für uns hat. Das ist natürlich ganz subjektiv. Manche Menschen fragen sich die Frage nie, was aber auch ok ist.

Denn was ich viel wichtiger finde ist, dass das alles verdammt und verhext in unserer eigenen Hand liegt. Viele Menschen höre ich klagen und Sätze sagen, wie: “So ist das nun mal!” / “Da kann man nichts machen.” / “Das liegt nicht in meiner Macht.” und wisst ihr was? Das ist völliger Bullshit. Genau das ist mir erneut, aber diesmal mit aller Deutlichkeit, klar geworden. Und diese Erkenntnis zieht Folgen mit sich – auch für mich!

Das Café am Rande der Welt

Das Buch von John Strelecky ist einfach wunderbar. Teil 2 lese ich gerade und bin begeistert. Eine echte Bereicherung und wirklich eine Leseempfehlung, die von Herzen kommt! 

↬ Mein Anliegen: Kauft Bücher doch bitte im Laden in eurer Stadt & supportet die vorhandenen Läden, anstatt euer Geld bei Online-Shops zu lassen ♥ Fettes Danke! ♥

Meine zweite Erkenntnis

Ich sage euch, der Tag war wirklich sehr emotional. Nicht, weil ich traurig wurde oder so – ganz im Gegenteil. In mir ist an diesem Nachmittag viel passiert, während ich das Buch gelesen habe und ich bin wirklich froh darüber. Warum ein Gespräch mit fremden Menschen Dein Leben verändern kann, wird in diesem Buch mehr als deutlich. Kurz vorab: Wir reden oft mit Menschen, die uns lange kennen und uns sehr lieben über unsere Gedanken und Gefühle. Ob es Sorgen sind oder schöne Momente, die Menschen, die uns nahe stehen sind die, die von uns eingeweiht werden. Wir haben Vertrauen zu all den Menschen, weshalb wir uns anvertrauen. Aber wenn wir ehrlich sind, sind wir bei dem Informationsaustausch oftmals nicht zu 100% ehrlich. Wir lieben die Menschen, mit denen wir sprechen. Wir wollen nicht in Gänze unsere Schwäche zugeben, unsere Ängste teilen, vielleicht schlechte Eigenschaften offen legen oder gar sagen, wir seien unzufrieden. Man könnte uns das falsch auslegen, das Bild beim jeweils anderen könnte verschoben und die Sicht auf einen selbst getrübt werden. Ich sage nicht, dass das bei allen Menschen so ist, ich sage nur, dass das oft der Fall ist. Wir verschönern unsere Aussagen, reden unsere Probleme/Sorgen und Gedanken runter und oft fallen Aussagen wie “Ach, wird schon wieder, mach Dir keine Sorgen um mich.” oder “So schlimm ist es nicht, passt schon.” – weil wir niemanden beunruhigen oder zur Last fallen wollen. Warum erzähle ich euch das? Weil das menschlich und ganz normal ist und wir uns dabei alle erwischen.

Und was hat das mit meiner zweiten Erkenntnis zutun? Kann ich euch sagen. Hier spricht John in einem Café, für ihn am Rande der Welt, mit völlig Fremden. Und? Dieses Gespräch mit Fremden ändert sein ganzes Leben und zwar komplett. Denn manchmal kann ein Gespräch mit Fremden ganze Wunder bewirken. Die Sicht der Menschen auf Dich und Deine Aussagen sind anders, als die Sicht der Menschen die Dich lieben & kennen. Deine Art und Weise, Dinge und Sachlagen zu erläutern ist anders, wenn Du mit Fremden sprichst. Dir ist nicht so wichtig, ob diese Menschen Dich mögen, nicht so wichtig, was die über Deine Aussagen denken. Diese Menschen liegen Dir nicht am Herzen. Ist das gut? Ja! 

Ich glaube fest daran, dass das Gespräch mit Fremden manchmal wohltuender und zielführender bzw. gewinnbringender sein kann. Du bekommst einen ganz neuen und frischen Blick, alles wird von einem anderen Winkel aus betrachtet und die Person ist weder emotional betroffen, noch in Deine Themen involviert. Der Gesprächspartner kann demnach ganz objektive Antworten geben. Diese Textstelle hat mich tatsächlich an einige Gespräche mit Menschen erinnert, die mich kaum bis gar nicht kannten. An Gespräche, die ich längst vergessen hatte, obwohl sie mir so viel gegeben und über mich ausgesagt haben. An Menschen, die mich innerhalb eines Tages so viel besser “gesehen” haben, als es manche Menschen nicht in Monaten oder Jahren getan haben. 

 

Mein Gespräch mit einem “Fremden”, welches mich noch heute berührt

Damals, schon über 9 Jahre her. Ich gerade Anfang 20, frisch im Berufsleben und noch nicht ganz so sicher, ob ich auf dem richtigen Weg bin. Nie unsicher, ob ich das mache, was ich machen möchte – nur nicht ganz klar, ob ich das auch für mein Leben möchte, also bis zur Rente. Was ich aber wusste: Es fühlt sich gut an. Um den Kontext für euch herzustellen, kurz ein Rückblick wie es zum Gespräch kam. Wir waren damals, Anfang meiner Ausbildung, gemeinsam mit allen Azubis, Ausbildungsleitung und zwei Coaches in einer Art “Jugendherberge”. Dort haben wir an Workshops und Teambuilding-Maßnahmen teilgenommen. Wir haben uns untereinander besser kennengelernt und die Ausbilder haben sich ein Gesamtbild von ihren neuen Azubis verschafft. War wirklich eine spaßige und spannende Woche.

Nach einigen Aufgaben, die man alleine oder im Team bewältigen musste und einigen sehr interessanten Teambuilding-Spielen, nahm mich einer der Coaches zur Seite. Erlebt hatte er mich erst an 3 oder 4 Tagen, länger waren wir noch nicht dort.
Er verspürte jedoch das Bedürfnis mit mir “über mich” und “mein Potential” zu sprechen. Zunächst war mir die Tatsache vor den anderen Azubis sichtlich unangenehm – mit Lob umgehen, ja, musste ich wohl auch erst lernen. Wir gingen spazieren, um in Ruhe sprechen zu können. Es war für mich so viel mehr, als ich zu dem Zeitpunkt hätte realisieren können. Noch heute bin ich baff, wie ein Mensch mich so schnell “sehen” konnte, in all meinen Facetten. Wie er über mich sprach, war für mich erstaunlich. So viele Charaktereigenschaften, die er anscheinend in meinem Verhalten “gesehen” und erlebt hat – wahnsinnig. Ich war einfach ich, habe in den Teams und auch alleine einfach so gehandelt, wie ich es immer mache. Habe mir weder Strategie, noch irgendein System überlegt – war in meinen Augen unstrukturiert, nervös und benahm mich ähnlich wie die meisten anderen. In meinen Augen! Denn er hat mich mit anderen Augen gesehen, die Situationen anders wahrgenommen. Aber völlig. Er hat noch so viel mehr gesagt, was mein ICH betrifft und meine mögliche Zukunft, die er sieht. Aufgelistet, was er in mir sieht und wie er mich wahrgenommen hat usw. Leute, damals war ich extrem dankbar für seine offenen Worte, aber auch “ungläubig” manchen Aussagen gegenüber. 

Ich denke ihr versteht mich. Ich meine, wenn wenn Dir mit Anfang 20 jemand sagt, dass Du für Großes bestimmt seist und so viel mehr als andere aus Deinem Leben machen wirst, dann denkt man sich erst einmal: Ja ne ist klar!

Für mich sehr lieb gemeinte Worte, die ich damals, wie gesagt, nicht ganz ernst nehmen & einordnen konnte. Unsicher, gerade dabei sich selbst zu finden und weit entfernt davon, nur im Ansatz mein Potential zu erahnen, habe ich das Gespräch als schönes Erlebnis abgehakt. Habe natürlich mehrfach danach über seine Worte nachgedacht, klar – aber mich nicht als “anders” als meine Mit-Azubis gesehen, nicht richtig verstanden was er damit genau meinte. Bis ich vor Kurzem an das Gespräch erinnert wurde und es mir wie Schuppen von den Augen fiel. Daran erinnert, dass jemand Fremdes in mir,  mit Anfang 20, nach weniger als einer Woche etwas “gesehen” hat. Das er mein ZDE kannte, bevor ich es kannte und mir genau das aufzeigte.
Jetzt! Jetzt, Jahre später habe ich verstanden, was genau er damals gesehen hat! Endlich, wa?

 

Meine dritte Erkenntnis

Ich sage immer: “Kopf aus, Herz an.” – als Gefühlsmensch, der viele Entscheidungen aus dem Bauch heraus trifft, genau der richtige Satz. Klar, ich denke viel und zerdenke sicher auch einige Situationen und Themen. Man könnte jetzt sagen: Typisch Frau. Aber ich glaube, dass das eher “typisch Mensch” ist. Denn wenn uns etwas wichtig ist, ist es egal ob Männlein oder Weiblein, dann stehen die Gedanken nicht still & der Kopf rattert. Dennoch gibt es analytische Menschen, die ganz rational das Für und Wider überlegen. Ich nenne diese Art von Menschen gerne die Pro-& Kontras. Natürlich denke ich auch über gewisse Sachen nach, schaue mir Vor- und Nachteile an und entscheide mich, nachdem ich auch meinen Verstand gefragt habe, was der so dazu sagt. Dennoch bin ich ganz klar ein Bauch-Mensch. Denn egal wie viele Punkte auf der Kontra-Liste stehen würden, wenn mein Gefühl dafür ist, siegt es immer. Ich vertraue auf mein Gefühl und meine Intuition, weil ich gelernt habe, dass das mein innerer Kompass ist. Im Buch findest Du genau dazu einige Seiten. Meine dritte Erkenntnis ist also im Grunde eine Bestätigung für meinen Weg, den ich schon gehe. 

Du wirst im Buch merken, dass das Thema “Intuition” sehr wichtig wird. Denn wenn Du nicht Deinem Herzen folgst, kannst Du nicht glücklich werden. Es geht eben nicht darum, was von Dir erwartet wird, was Menschen von Dir verlangen oder was Du glaubst, tun zu müssen. Wichtig ist einzig und allein, was Du tun und sein möchtest!

 

Stelle Dir Fragen! Hinterfrage Dich und Deine Tätigkeiten, Deine Hobbies, Deine alltäglichen Erledigungen. 

Was ist es, was Dein Gefühl Dir sagt? Was genau ist es, was Dich wirklich erfüllt und glücklich macht? Ist es der Job, den Du gerade ausübst? Ist es wirklich Dein inneres Verlangen, jeden Morgen Joggen zu gehen? Bist Du wirklich glücklich damit, zu Deinem Stammtisch-Abend zu gehen? usw.

Ich habe mir auf die Fahne geschrieben, genauer hinzuhören und hinzusehen – genauer “hinzufühlen”. Womit fühle ich mich wirklich wohl? Was ist es, was mir wirklich inneren Frieden gibt, ein wohliges Gefühl vermittelt und mir ein Lächeln ins Gesicht zaubert?! Was ist es, was mich motiviert und mir Freude bereitet?! Und ich glaube, schafft man es mind. einmal am Tag darüber nachzudenken und sich kurz zu hinterfragen, kann man sich dessen mehr und mehr bewusst werden. Step by Step!

 

Meine vierte Erkenntnis

Versuche Dein Leben als Chance zu sehen. Wie oft höre ich von Menschen in meiner Umgebung, dass das Leben kein Ponyhof sei. Dass das Leben nicht einfach, nicht gerecht, nicht fair und überhaupt total ungerecht sei. Und wisst ihr was? Ich habe es echt lange selbst geglaubt. Nur habe ich mich von diesem Gedanken und diesen falschen Glaubenssätzen frei gemacht.

Das Leben ist das Leben und es ist ein wahnsinns Geschenk. Wir sind nicht dafür da, um uns in vorhandene Systeme zu fügen und wie Marionetten solchen Glaubenssätzen zu folgen und uns mit dem zufrieden zu geben, was uns serviert wird. Wir sind Macher! Wir schreiben unsere Geschichte selbst und wir dürfen entscheiden, welche Kapitel darin vorkommen.
Wir dürfen Umwege nehmen, vom Weg abkomme und nicht ins System passen. Wir sind alle individuelle Wesen, die sich unterschiedlich entfalten. Wir dürfen uns frei machen von “Du sollst” / “Du musst” oder besser noch von “Du kannst nicht” / “Das schaffst Du nicht” usw.

>>> Denn wer zum Teufel will beurteilen können, was ich schaffen kann, was ich will oder was ich sollte und /oder müsste?
Genau: NIEMAND! 

Dazu ein Zitat aus dem Buch: “Wenn du gegen die Wellen kämpfst, verlierst du kostbare Energie. Aber wenn du die Kraft der Wellen nutzt, erreichst du Ziele, die dir neue Energie verleihen!”

Warum passt diese Textstelle zu meiner vierten Erkenntnis? Weil sie zeigt, dass unsere Art und Weise mit Gegebenheiten umzugehen dafür verantwortlich ist, wie erfolgreich wir unsere Ziele erreichen bzw. unsere Energien für uns oder gegen uns selbst einsetzen können.

Die Geschichte der grünen Meeresschildkröte

Die grüne Meeresschildkröten-Geschichte ist eine wirklich schöne Parabel über den Nutzen des Loslassens und unser Ankämpfen gegen Widrigkeiten. Wie uns dieses Tier diese wichtige Lehre erteilt? Ganz einfach. Indem Sie in ihrem Verhalten genau zeigt, wie man seine Energien gezielt einsetzt. Es gilt zu beachten: Wann macht die grüne Meeresschildkröte was?

Ganz eindeutig setzt die Schildkröte ihre Energie gezielt und immer nur phasenweise ein. Sie kämpft nicht gegen die Wellen im Meer, sondern nutzt ihre Kraft, um ihre Ziele zu erreichen. Denn Landwärts muss die Schildkröte mit den Wellen rudern, damit die Brandung sie dann an Land spülen kann. Seewärts muss sie es dann genau umgekehrt halten. Sie muss sich den Sog der Wellen zurück ins Meer (für kräftige Paddelbewegungen) zunutze machen, während sie die Welle treibend an sich vorbeiziehen lässt. Wie ihr merkt, können wir dahingehend sehr viel von ihr lernen!

Denn nicht nur die grüne Meeresschildkröte hat mit „ungünstigen“ Lebensumständen zu kämpfen. Auch wir haben zuweilen in unserem Leben mit Umständen zu tun, die uns zunächst als “wenig günstig” erscheinen.
Nur müssen wir bedenken, dass es immer zwei Seiten einer Medaille gibt: Was von der einen Seite ziemlich ungünstig erscheinen mag, ist von der anderen Seite betrachtet vielleicht sogar förderlich. Ich sage ganz oft, dass wir manchmal nicht das bekommen was wir uns wünschen, weil wir vielleicht etwas Besseres verdient haben. 

Demnach kann uns, was uns gelegentlich unangenehm anmutet, oft sogar helfen bzw. produktiver machen. Was uns manchmal hinderlich vorkommt, kann uns im Umkehrschluss sogar die Voraussetzung für einen Fortschritt liefern. Vielleicht müssen wir nur öfter die Perspektive wechseln und den Umstand aus anderen Blickwinkeln betrachten!

Wir können entweder gegen widrige Umständen kämpfen und uns an ihnen aufreiben, sodass sie uns wichtige Energie in Form von Emotionen, Zeit oder Gesundheit rauben. Oder wir können diese Umstände aus einem anderen Blickwinkel betrachten und sie uns zunutze machen. Die Entscheidung liegt ganz bei uns! 

Mein Fazit zum ersten Buch

Einfach zu lesen, lehrreich und wunderbar! Ich bereue keine Minute, die ich mich mit diesem Buch befasst habe. Das zweite Buch ist fast durch und der Artikel für euch schon in der Mache! Lasst mich doch wissen, ob ihr dieses Buch gelesen und etwas für euch mitgenommen habt?! Würde mich sehr freuen. 

Und was ich als Kind immer wollte, verrate ich euch jetzt: Ich wollte glücklich, gesund und sorgenfrei sein! Klingt komisch, ist aber wahr. Mir war schon damals wichtig, im Leben genau das zu machen, was mir Freude bereitet. Ich habe es geliebt zu tanzen, zu singen und zu zeichnen – andere Menschen zu begeistern und Lächeln in die Gesichter anderer zu zaubern. Ich habe nie danach gestrebt, viel Geld zu verdienen, Karriere zu machen oder mir teure Dinge leisten zu können. Ich wollte die Welt sehen und das am besten gesund und sorgenfrei und das will ich immer noch.  Und all das am besten umgeben von Menschen, die glücklich sind. Von Menschen, die mich lieben und zwar so, wie ich bin. Menschen, die ich liebe. Das mich nur das glücklich machen würde, habe ich schon sehr früh verstanden.

Aber wie gesagt, man darf auch vom Weg abkommen oder Umwege gehen. Ich nehme gerade wieder Kurs auf und fokussiere mich auf meinen inneren Kompass. Und wann fängst Du an?

Eure Isabel ♥

 

Buchstellen, die etwas in mir bewegt haben:

“Warum ein Gespräch mit Fremden dein Leben verändern kann …”

“Warum es wichtig ist, auf unsere Intuition und unser Herz zu hören …”

“Warum uns grüne Meeresschildkröten etwas ganz wichtiges für’s Leben beibringen können”

“Wir sind alle Autoren des Lebens und können unsere eigene Geschichte schreiben.”

Hier könnt ihr das Buch kaufen

1. audible
Hier kommt ihr zum Hörbuch. 

2. Mayersche
Hier kommt ihr zum Taschenbuch.

Isabel Kulessa
Ich bin Autor dieses Artikels.
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