Meine Erkenntnisse aus dem Buch “Wiedersehen im Café am Rande der Welt”

17. Nov 2019

Ganz gefesselt vom ersten Teil des Buches “Das Café am Rande der Welt” habe ich mir direkt das zweite Buch von John Strelecky gekauft und gelesen. Genauso wie bei Teil 1, bin ich in Teil 2 extrem zum Nachdenken angeregt worden. John schafft es, nicht nur kurzweilig zu schreiben und seine Geschichten zu erzählen, sondern trotz alledem sehr tiefgründig Themen zu behandeln, die für uns alle im Leben wichtig sind oder wichtig sein sollten. In meinem Artikel stelle ich euch Themen und Abschnitte des Buches vor und erläutere euch meine Gedanken dazu. Ich hoffe, ihr könnt meinen Gedanken und Gefühlen folgen & diese vielleicht sogar nachempfinden. 

Denn auch im zweiten Buch habe ich viele Erkenntnisse für mich gewonnen. Nicht immer neue Erkenntnisse, aber auf jeden Fall wieder neu daran erinnert worden. Diesmal werde ich euch an mehreren Erkenntnissen teilhaben lassen und euch, wie eingangs erwähnt, einige Stellen im Buch und meine Gedanken dazu mitteilen. 

Warum? Weil mir danach ist. Weil ich es wichtig finde, dass man über seine Gedanken, Gefühle, Wünsche, Ängste und Sehnsüchte spricht. Wir sind alle nur Menschen. Wir leben alle das erste Mal. Wir sind alle auf unsere Weise perfekt unperfekt.
Wir können gemeinsam, miteinander und voneinander lernen. Aus schönen sowie schlechten Momenten etwas mitnehmen, für uns ein Learning daraus ziehen und unsere Gegenwart, sowie Zukunft gestalten. 

Es liegt immer an uns, wie wir mit Situationen umgehen. Wir haben es in der Hand, wir steuern unser Denken & demnach unser Umgang mit Niederschlägen, Streit, Enttäuschungen, Freude und Co. und auch unser Handeln. 

Warum es keine Zufälle gibt?

“Warum im Leben nichts aus Zufall passiert und alles seinen Sinn zu haben scheint.” Ein Thema, welches im Buch behandelt wird und mich nochmal zum Nachdenken angeregt hat. Eine Freundin von mir spricht oft über “Karma” und ist überzeugt davon, alles geschieht aus einem Grund und hat seinen Sinn & Zweck. Für mich ist dieser Gedanke beruhigend und beängstigend zugleich.

Zum einen würde es bedeutet, dass ich keinen Einfluss darauf habe, was passiert und ich quasi nehmen muss, was das Leben mir bereitstellt. Andererseits ist es beruhigend, weil es bedeutet, dass das alles so kommt, wie es kommen muss. Demnach ist jede Hürde, jede Enttäuschung kein Grund zur Sorge oder zur Resignation, sondern ein Teil des Ganzen. Wenn man es so betrachtet, in allem versucht den tieferen Sinn zu erkennen, wird es einfacher. Man erkennt in den negativsten Situationen, Erfahrungen und Menschen das “Gute” oder kann sich das “Gute” daraus für sich erschließen. 

Beispiel: Wenn die Zeit knapp wird, man nach der Schul-/Abizeit weniger Zeit für Freunde und Hobbies hat, muss man sich überlegen, was einem am wichtigsten ist. Denn für alles ist keine Zeit mehr. Manche Dinge erledigen sich jedoch von selbst, weil Arbeitszeiten einfach anders sind, als Unterrichtszeiten. So war es bei mir. Keine Zeit mehr, um regelmäßig zum Training zu gehen. Die Hälfte der Choreos stets verpasst, für Auftritte nicht mehr regelmäßig genug beim Training. Leistung nahm ab, weil die Trainingstage nicht ausreichten, das Niveau zu halten. Alles in allem für alle unbefriedigend. Also musste was Neues her. Ich wollte weiterhin tanzen, brauchte nur etwas, wo nicht auffällt, wenn ich mal zeitlich nicht schaffe zu kommen. Trainingseinheiten, die später am Tag, sogar besser am Abend stattfanden. Tada. Durch Zufall wurde ein Kurs in einem Studio in meiner Nähe angeboten. Zum reinschnuppern bin ich hin, Probetraining (3x) war kostenlos. Welcher Kurs das war: ZUMBA® Fitness. Und von diesem Probetraining an, war ich infiziert. ZUMBA® gehört von da an fest in meinen Wochenplan. Und was sich daraus alles ergeben hat, kann einfach kein Zufall sein. Diese eine Entscheidung, dieser Zufall, dass dort ein neuer Kurs gestartet hat – einfach Wahnsinn. Heute bin ich nicht nur Trainerin und leite seit Jahren eigene Kurse, sondern habe mich menschlich, sowie beruflich extrem weiterentwickelt. Eine Entwicklung, für die ich super dankbar bin! Ich habe viele neue Bekannte und Freunde kennengelernt, war schon 2 x in Amerika und habe Erinnerungen gesammelt, die mir keiner mehr nehmen kann. Erinnerungen, die mir viel bedeuten. Allein bei diesem “Zufall” und den Gegebenheiten, die sich entwickelt haben weiß ich, dass das alles so kommen sollte und musste. Es hat sich alles aus einem bestimmten Grund so eingefügt und mein Leben positiv und nachhaltig verändert! Dafür bin ich unendlich dankbar.

Nicht immer ist weniger = mehr

“Warum wir unglücklich werden, wenn wir uns stets mit weniger zufrieden geben, als wir eigentlich wollen …”

Hui, da habe ich lange drüber nachgedacht. Ganz ehrlich gesagt, finde ich dieses Thema schwierig. Man sollte hier differenzieren und sich Gedanken darüber machen, in welchen Bereichen man diesen Leitspruch anwendet. 
Ich persönlich bin kein Freund von der Denke: “Höher, weiter, schneller – Mehr, besser, viel.” Das Streben danach, immer mehr zu wollen, immer schneller und höher zu kommen, kann sehr unzufrieden machen. Diese Menschen wollen alles, sind nie zufrieden und wollen es am besten im Überfluss. Man sollte sich diesen Gedanken von einer anderen Seite betrachten. Als Beispiel nehme ich mal etwas, was jeder macht: die liebe Arbeit.

Wir verbringen sehr viel Zeit damit, auf der Arbeit unseren Aufgaben nachzugehen. 1/3 unserer Zeit geht für unseren Job drauf. Nehmen wir also an, wir sind dort nicht zufrieden bzw. geben uns dort immer mit weniger zufrieden, als wir eigentlich wollen.
Die Arbeitszeit ist unflexibel und/oder zu lang, die Aufgaben langweilen dich oder fordern dich nicht genug, deine Kollegen sind ok, aber auch nicht das was du dir wünschst. Vom Gehalt sprechen wir mal gar nicht, Bonuszahlungen gibt es nicht und mit 26 Tagen Urlaub bist du auch nicht wirklich zufrieden. Tja, klingt blöd!
Ihr denkt, wenn es einem so geht, vieles nicht stimmt und man unzufrieden ist, wechselt man den Job schleunigst? Nein.
Viele Menschen verharren in dieser Situation. Sie denken sich “Hauptsache ich habe einen Job & kann meine Miete & meine Rechnungen zahlen.” Andere wiederum denken “Arbeit ist ja nicht so wichtig, passt schon irgendwie.” usw. Und nun kommt der Satz ganz gut: Du wirst unglücklich (auf Dauer), wenn du dich mit weniger zufrieden gibst, als du eigentlich willst. Und dann, ja spätestens dann, wirkt es sich auch auf dein Privatleben aus. Dann wird “passt schon” nicht mehr reichen, nicht glaubwürdig sein und einfach nicht stimmen. Es wird sich auf deine Laune, deine Art vielleicht sogar auf deine Gesundheit auswirken. Es raubt dir den Spaß, die Kraft und Energie, im schlimmsten Fall sogar deinen Schlaf. Unzufriedenheit kann krank machen. Demnach gilt es hier, sich wirklich und ehrlich vor Augen zu halten, was man eigentlich möchte und daran zu arbeiten, diese Dinge auch zu bekommen. Das Streben nach “Höher, weiter, schneller” ist hier nicht das Motto. Hier geht es darum, deine Bedürfnisse und Wünsche zu erfüllen und dich “glücklicher” zu machen. Nicht, weil du nach “Überfluss” strebst, sondern nach Zufriedenheit!  Großer Unterschied.

Weil Deine Erinnerungen allein & für immer Dir gehören

“Das kann ich nie mehr verlieren. Keinen Moment davon. Nun, da ich es erlebt habe, gehört es mir für immer.”

Dieser Satz ist nicht nur wahr, sondern auch sehr wichtig. Erlebte Momente und Erfahrungen, die wir gemacht haben, kann uns keiner mehr nehmen. Gute wie Schlechte. Keine der gefühlten Emotionen in diesem Moment kann uns genommen werden. Anders als bei Sachständen wie Autos, Smartphones, Häusern – die kaputt gehen, verbrennen oder uns von anderen Menschen geklaut werden können, bleiben unsere Gedanken, Erfahrungen und Gefühle für immer bei uns – in uns! Niemand kann sie uns nehmen. Ich sage immer, makaber wie es klingt: “Niemand außer die Demenz oder der Tod kann uns die Erinnerungen nehmen.” – und das ist wunderbar und schrecklich zugleich.

Meiner Meinung nach machen uns die Summe aus Erfahrungen und Erlebnissen zu dem Menschen, der wir sind. Sie formen und prägen uns. Sie lassen uns wachsen. Sie machen uns stark und vielleicht machen sie uns auch mal schwach. Aber selbst aus negativen Erfahrungen können wir viel für uns und unser Selbst mitnehmen und lernen. Wir können an schweren Situationen wachsen und stärker daraus hervorgehen.

Wichtig ist nur, dass wir mutig sind zu erleben, zu fühlen und zu machen. Das Leben mit LEBEN füllen, riskieren und nicht aus Angst (vor Enttäuschungen) zu erstarren oder zu verharren. 

Da komme ich auch schon zum nächsten Punkt bzw. zur nächsten Erkenntnis aus dem Buch. 

Ein Feigling stirbt tausend Tode

“Ein Feigling stirbt tausend Tode, aber ein mutiger Mensch nur einen.” 

So wahr. Im Grunde brauche ich zu diesem Satz gar nicht viel sagen. Es ist klar. Glasklar. Aber … selbst ich halte mich nicht daran. Ich weiß es, weiß es nur zu gut. Man muss mutig sein, wenn man etwas erleben möchte, wenn man etwas bewegen möchte, wenn man wirklich intensiv LEBEN möchte. Weniger Angst, weniger WENN&ABER, weniger grübeln, mehr riskieren!

Und die kleine Stimme, der kleine Teufel auf meiner Schulter sagt mir trotzdem noch zu oft “Bist du dir sicher? Ist das wirklich eine gute Idee? Hast du darüber gut nachgedacht? Meinst du nicht, dass das zu riskant ist? Meinst du nicht, dass das nach hinten losgehen kann? Meinst du….” …. (wie es mich nervt).

Ich glaube, ihr kennt diese Stimme, dieses Teufelchen oder wie ihr es auch immer nennen wollt. Verdammt. Ich habe sogar 2 davon. Das “Engelchen” ermutigt mich stets, Neues zu probieren und loszulaufen, auch ohne großen Plan meine Ideen umzusetzen, meinen Visionen zu folgen und einfach zu machen, ob man nun scheitert oder nicht – egal. Aufstehen, Krone richten, weitermachen. Wer kennt es nicht. Aber in meinen Augen noch nicht oft genug, nicht mutig genug, nicht groß genug. Das Teufelchen bremst mich aus und hält mir die Risiken vor Augen, appelliert an meine Vernunft, möchte Pro/Contra abwägen und auf Nummer sicher gehen. Lieber nichts riskieren, könnte ja schief gehen. 

Wir können wenn wir wollen, alle an uns arbeiten, uns weiterentwickeln und aus unseren “Fehlern” und Erfahrungen lernen. 
Ich muss mich entwicklen, dass weiß ich. Aber das Schöne: Ich muss, weil ich will! Ich will mehr, bin intrinsisch motiviert und voller Leidenschaft für das was ich tue. Ich möchte keine tausend Tode sterben, sondern mutig sein. Mutig durchs Leben gehen und am Ende, wenn ich den einen Tod dann sterben muss, den wir alle sterben müssen, zurückblicken und denken:

“Ich habe gelebt, genauso wie ich leben wollte. Habe alles gemacht, was ich mir vorgenommen habe
& muss nicht bereuen, was ich *nicht* gemacht habe.” 

Wäre doch schön, oder? Wollen wir das nicht im Grunde alle von uns behaupten? Ich denke, in jedem von uns steckt so viel mehr, als wir uns selbst zutrauen. Angst* ist erlernt und kann weg-trainiert werden. Damit meine ich nicht den Urinstinkt, der euch vor Raubtieren, Räubern und fahrenden Autos rettet. Sondern von der erlernten Angst. Der Angst vor dem Scheitern, der Angst vor sich selbst und der Meinung anderer usw. > Loslassen. Machen.Scheitern. Weitermachen. Immer genießen. Leben! 

Wiedersehen im Café am Rande der Welt

Auch das 2. Buch von John Strelecky hat mich sehr begeistert. 
Eine echte Bereicherung und wirklich eine Leseempfehlung für Euch, die von Herzen kommt! 

↬ Mein Anliegen: Kauft Bücher doch bitte im Laden ♥ in eurer Stadt. 
Unsterstützt die lokalen Geschäfte und Händler. DANKE ♥

Die Geschichte vom dummen Seefahrer und seinem Auslegerboot

“Wenn man am Ende merkt, dass man für die Dinge keinen Platz und keine Zeit mehr hat, die eine selbst am wichtigsten sind.”

Schlimm. In der Geschichte vom Seefahrer, der am Ende keine Zeit und keinen Platz mehr auf seinem Kanu hatte, um seinen großen Traum zu starten.Und warum? Weil er auf zu viele andere Menschen gehört hat. Auf zu viele Menschen, die vom Kanu fahren keine Ahnung hatten. Weder vom Kanu fahren, noch vom Abenteuer auf dem Meer. Das Learning ist nicht, dass man nicht auf sinnvollen Rat hören sollte – gewiss nicht. Nur sollte man sein Leben nicht mit unnötigen Dingen, Meinungen und Ratschlägen füllen, wenn diese einem von seinem Abenteuer abhalten. Man will seinem Leben doch Momente schenken, von denen man immer geträumt hat. Die Ratschläge der anderen Leute haben dem Seefahrer nicht nur Zeit gekostet, sondern auch wichtigen Platz auf seinem Kanu. Er hatte keinen Platz mehr, für die für ihn wirklich wichtigen Dinge für seine Reise. Und nachdem er alle Ratschläge der “ach so weisen” Leute gesammelt und befolgt hatte, begann es zu regnen und um sein geplantes Abenteuer war es geschehen. Verpasste Chance, vielleicht die einzige Chance für diese Reise – verstrichen. Also achtet darauf, dass ihr immer die wichtigsten Gegenstände (Menschen, Erfahrungen, Reisen usw.) in eurem Leben nicht hinten anstellt, bevor es zu spät ist. Der eingängigste Dialog, den ich ständig mit Menschen führe, zeigt genau das. Menschen denken so. Ich arbeite jetzt noch X Jahre hart, spare viel und habe zwar wenig Freizeit usw. – ABER dann, dann kann ich mir X leisten und die Reise Y endlich antreten, habe dann Zeit für Familie und Freude etc. Viele sagen meist, wenn sie in “Rente” sind. Schlimm. Bis dahin soll man also genau auf diesen Moment hinfiebern? Bis dahin das Leben “meistern”? Sich abrackern, Geld sparen und weniger LEBEN? Ich sage dir. NEIN. Denn um es mal drastisch zu verdeutlichen – wer weiß denn, ob du in 10 Jahren noch gesund bist und überhaupt reisen kannst? Vielleicht hat dich ein Auto angefahren und du bist gelähmt und nicht mehr fähig oder gar tot? Hart? Ja. Ist es möglich? Ja. Also lebe jetzt und zwar so gut es geht. Erfülle dir Träume und warte nicht auf “später” – das Leben, DEIN Leben – ist zu kurz für später!

Werbe Beobachter des Moments

“Ich werde zum Beobachter des Moments, anstatt nur ein Teilnehmer zu sein.”

Gar nicht so einfach. Habt ihr das mal probiert? Euch quasi während eines Gespräches, vielleicht sogar eines Streits in die Vogelperspektive zu begeben und die Situation aus einem weiteren Blickwinkel zu betrachten? Also mir ist das, so wie im Buch beschrieben, noch nicht zu 100% gelungen. Jedoch kann der Gedanke daran, sich selbst zu beobachten und zu hinterfragen helfen, um sich ggf. zu beruhigen oder eine gewisse emotionale Distanz zum Thema aufzubauen. Ich persönlich versuche das, indem ich mich dann frage: “Wie und was würdest du einer Freundin raten, die in deiner Situation wäre bzw. wie würdest du es finden, wenn es um sie ginge?” – das hilft mir, etwas mehr von Außen zu betrachten. Ich finde den Ansatz sehr interessant.

Hier im Buch spricht ein Vater von einer Situation mit seiner kleinen, weinenden und schreienden Tochter, in der er nicht er selbst war und quasi mit Hilfe des Perspektivwechsels, wieder klar gesehen hat. Dadurch wurde ihm bewusst, warum er sich verhält, wie er sich verhält und dass das totaler Quatsch ist. Bin gespannt, ob ihr das schon versucht habt und wenn ja, euch der Perspektivwechsel gelungen oder nicht gelungen ist. 

Das Leben und Menschen in ihrer Vielfalt genießen

“Ihnen ist bewusst, dass das Leben viele Facetten hat. Und dass auch Sie viele Facetten haben …”

Sehr schöne Stelle im Buch. Eine Frau, die zu sich selbst findet. Eine Frau die erkennt, wie schön das Leben ist und wie viel Spaß es machen kann. Wie viel Freude es bereitet, dass zu tun, wonach einem wirklich der Sinn steht. Und auch zu erkennen, dass man nicht nur “die Business-Lady” ist, die man dachte zu sein. Man ist nicht nur eine Version von sich selbst, sondern eine Vielzahl an Versionen und doch immer man selbst. Eine Business-Lady, die ihren Job liebt. Aber auch die lustige, offene Frau, die gerade das Surfen für sich entdeckt. Das Kind in ihr auf der Schaukel, die Musikerin beim Trommeln und so viel mehr.

Wir können alles sein. Wir müssen nicht nur eins davon sein, um authentisch zu sein. Uns selbst einschränken, weil wir in Schubladen und Klischees denken. 

Wir können alles sein, was wir sein wollen.
Wir können sein, wer wir sein wollen.

Ich bin der Meinung, dass das alles gut möglich ist. Und das auch dann, wenn man sich selbst treu bleibt bzw. genau deshalb. Denn ich zum Beispiel würde sagen, dass ich immer ich bin, egal ob ich im Büro, bei meinen Freunden, in meinen Kursen, bei meiner Familie oder bei Fremden bin. Natürlich nicht immer gleich, aber immer ich selbst. 
Viele ziehen sich mit z. B. einem Anzug eine “Fassade” an, schlüpfen in eine Rolle – werden eine andere Version von ihrem Selbst, ohne sich selbst dabei treu zu bleiben. Das sind Menschen, die man dann nicht mehr wieder erkennt. Dieses Phänomen finde ich sehr schade, sehe und erlebe ich aber leider zu häufig. Klar, redet man ggf. mit Kunden anders, als mit seinen Freunden – jedoch spielt hier die Art und Weise eine Rolle. Ich bin ich, auch bei Kunden. Meine Freunde würden niemals sagen “Komisch, wie sie da mit ihrem Kunden spricht, so kenne ich sie gar nicht.” – weil ich einfach authentisch bin. Ich bin ich. Bist du auch immer du?


Meine Schluss-Gedanken für Euch

“Wer bin ich, etwas nicht zu tun?” – ein passendes Zitat!
Die Frage, die John da stellt ist mir nie in den Sinn gekommen, obwohl sie doch so einleuchtend ist. 

Was gibt mir denn die Erlaubnis, etwas nicht zu tun, obwohl ich es gerne möchte. Mich selbst zu limitieren, zu bremsen oder selbst schlechter zu machen als ich bin. Wer bin ich denn, dass ich mir anmaße, etwas nicht zu tun. Schöner Ansatz! 

 

Ich kann euch diese Bücher nur wärmstens empfehlen und würde mich freuen, wenn ihr ebenfalls zum Nachdenken angeregt wurdet und gewisse Situationen und Dinge nun auch mal aus einem anderen Blickwinkel betrachtet.

Meine Erkenntnisse aus dem Buch: “Das Café am Rande der Welt” (Teil 1)

Eure Isabel ♥

Weitere Infos zum Buch 

1. Mayersche
Hier kommt ihr zum Taschenbuch.

2. Buch-Rezension
Hier kommt ihr zu meinen Erkenntnissen aus Teil 1.

Isabel Kulessa
Ich bin Autor dieses Artikels.
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